Pferdetraining bei heißen Temperatur- Das gibt es zu beachten

Pferdetraining bei heißen Temperatur- Das gibt es zu beachten

 

Der Sommer naht, mit Temperaturen knapp über 30°C haben wir schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die sommerlichen Umstände bekommen. Mit den Temperaturen kommt für jeden Reiter natürlich auch die Frage: Was gibt es beim Training im Sommer zu beachten? 

In diesem Beitrag geben wir Euch ein paar wertvolle Tipps wie ihr die hohen Temperaturen für Euch und Euer Pferd so angenehm wie möglichen machen könnt!

 1. Am besten morgens oder abends reiten

 

Wir alle kennen den Begriff: “ Mittagshitze”. Denn gerade in der Mittagszeit sind die Temperaturen am höchsten und die Sonne am brennensten. Logischerweise meiden pferdebewusste Reiter diese Zeit.  Am besten ist wirklich früh morgens vor 9.00 Uhr aufs Pferd zu kommen damit man gegen 11.00 Uhr fertig ist. Abends ab ca. 18.00 Uhr ist auch ok. So ist es deutlich angenehmer für Reiter und Pferd und auch die Inseketen sind weniger "nervend".

 

An alle Schulkinder: Wenn Ihr auch in den Sommerferien die frühe Stunden nutzt, habt ihr mittags noch genügend Zeit mit Freundinnen ins Schwimmbad zu gehen und habt Euer Pferd die Hitze ersparrt. Also Win-Winn ;-)

 

 ( Das gilt prinzipielle auch für andere Frühaufsteher.) 

 

2. Hingegen allen Vorurteilen: Auch in der Halle reiten

 

Hingegen der allgemeinen Meinung das Reiten auf dem Platz im Sommer ein muss ist, bietet die Halle einen großen Vorteil: Schutz vor der Sonne! Daher ist es an ganz heißen Tagen in der Halle wirklich kühler, weil sie meisten schattiger ist. 

 

Weitere glückliche Nebeneffekte: Ihr eliminiert die Gefahr einen Sonnenbrand zu bekommen und seit geschützter vor den Fliegen und Mücken. 

 

Wichtig:Das geht nutr solang die Halle regelmäßig gewässert wird. Ansonsten ist der Boden zu staubig und das ist wiederum nicht gut für das Pferdi.

 

 

3. Auch das schattige Gelände nutzen

Auch hier gibt es viele tolle Möglichkeiten das Pferd zu trainieren. Hier könnt ihr perfekt den Schatten der Bäume nutzen um entweder zu entspannen oder auch euer Pferd gezielt zu trainieren. Gerade Bergauf-gehen ist super für die Hinterhand Muskulatur.

 

Ein Eintrag über Training im Gelände folgt bald. 

 

 

4. Langsam anfangen und das Training  den Gegebenheiten anpassen

 

Was langsam anfangen bedeutet können sich bestimmt die meisten vorstellen: Noch länger Schritt und die Lockerungsphase noch mehr ausbauen. Das ganze gerne noch am langen Zügel.

 

Mit Training den Gegebenheiten anpassen meinen wir, an besonders heißen Tagen nur so viel machen wie nötig ist. Also, wenn nicht gerade das super wichtige Turnier vor der Tür steht, ist es kein Problem mal einen Tag zu chillen. Das tut Pferd und Reiter gut;-).

 

Tipp: Gerade beim vielen Schwitzen, gehen dem Pferd wichtige Mineralien und Vitamine verloren. Diese werden aber dringend gebraucht. Daher ist es absolut empfehlenswert im Sommer ein bisschen Electrolyt dazu zu füttern. Es eignet sich auch perfekt für das Turnier, um das Pferd zwischen den Prüfungen wieder in bisschen fitter zu machen. ( Link sensitive-electrolytes ) 

 

5. Viel Schritt danach 

 

Gerade bei großer Hitze schwitzen und pumpen die Pferde sehr stark. Daher sind die obligatorischen 10 min nachher meist nicht ausreichend, denn das Pferd sollte niemals pumpend zurück in die Box gestellt werden. Das man das Pferd nicht komplett trocken reitet bei dem Wetter ist ok, aber die Atmung sollte sich wieder normalisiert haben.

 

 

6. Tränken und Abspritzen nach dem Reiten

 

Diese zwei Punkte haben zwar wenig mit dem eigentlichen Training zu tun, sind aber für den Umgang mit dem Pferd und für sein Wohlergehen sehr wichtig. Lasst euer Pferd nach dem Absatteln am besten kurz in die Box trinken. 

 

Danach könnt ihr gemeinsam an den Abspritzplatz gehen.

Wichtig: Den Strahl nicht zu  hart machen und erst mit den Beinen Anfangen und dann von hinten an das Herz heran arbeiten.

 

 

Bitte beachtet: 

Gerade an besonders heißen Tagen geben viele Reiter dem Pferd frei und stellen es nur auf die Weide. Bitte beachtet dabei die Top 3:

  1. Genügend frisches und sauberes Wasser !
  2. Niemals in der prallen Sonne: Es sollte immer eine Schattenfläsche oder mindestens ein Unterstand auf der Weide sein, damit die Pferde vor der Sonne geschützt sind.
  3. Fliegenspray und Fliegenmaske: Gerade bei den heißen Temperaturen sind die Mücken sehr aktiv. Daher sichert eure Pferde. Wenn die Mückenplage zu groß ist: Lasst die Pferde lieber tagsüber drinnen und tut sie nachts raus. Da sind die Mücken nicht so aktiv. 

 

Bei weiteren Fragen stehen wir Euch natürlich jederzeit zur Verfügung.

 

Euer Happy Horse Team

 

 
 

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